Nationales Antibiotika-Sensitivitätstest-Komitee (NAK)

Das NAK ist das nationale Antibiotika-Sensitivitätstest-Komitee des EUCAST in Deutschland

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Nachrichten-Archiv

18. Dezember 2018
Sämtliche Dokumente zum „neuen I“ finden sich jetzt unter dem Menüpunkt „Das neue I“ auf der Linkleiste. Im Einzelnen handelt es sich um folgende aktuelle Dokumente:

  •     Empfehlungen zur Vermittlung der Umsetzung der neuen Bedeutung von I
  •     Empfehlungen zur Umsetzung der auf 2019 vorgezogenen Regelung zur Mitteilung des „S nur gültig bei hoher 
        Dosis" als „I, sensible bei hoher Exposition
  •     Informationen zur MRGN-Klassifikation ab dem 1. Januar 2019
  •     Slide Set des EUCAST zur Neudefinition der Kategorie Intermediär

18. Dezember 2018
Grenzwertdokumente aktualisiert
Ab sofort stehen neue Versionen der Dokumente
    "Grenzwerte für Amoxicillin bei Enterobakterien (Version 1.3)", 
    "Grenzwerte für Amoxicillin/Clavulansäure bei Enterobakterien (Version 1.4)",
    "Grenzwerte für Ampicillin bei Enterobakterien (Version 1.4)",
    "Grenzwerte für Ampicillin/Sulbactam bei Enterobakterien (Version 1.4)" und
    "Grenzwerte für Cefuroxim bei Enterobakterien (Version 1.3)“ zur Verfügung!

Begründung für die Änderung: "Intermediär" wurde durch "I" ersetzt.

23. November 2018
Maßnahmen zur Umsetzung der neuen Bedeutung von I veröffentlicht

Das NAK hat nunmehr Empfehlungen zur Vermittlung der Umsetzung der neuen Bedeutung von I veröffentlicht (siehe NAK-Dokumente > Das neue I).

02. November 2018
Nächste Veröffentlichung des NAK zum neuen "I"
Das NAK wird die Empfehlungen zur Vermittlung der Umsetzung der neuen Bedeutung von I voraussichtlich in der ersten Dezemberwoche veröffentlichen. Im November sind noch Entscheidungen des EUCAST möglich, die die Empfehlungen beeinflussen können.

29. Oktober 2018
Entscheidung des NAKs zur Vermittlung der Bedeutung des neuen I

26.10.2018, Bonn

EUCAST hat die Definition des SIR-Systems geändert und S, I und R beinhalten in Zukunft auch eine Dosierungsempfehlung. I hat nicht mehr die Bedeutung intermediär, sondern „sensibel bei erhöhter (Increased) Dosierung/Exposition“. S bedeutet in Zukunft „sensibel bei normaler Dosierung/Exposition“.
Das NAK hatte den Vorschlag unterbreitet, die neuen Bedeutungen durch andere Buchstaben hervorzuheben, z.B. SN für „sensibel bei normaler Exposition“ und SE für „sensibel bei erhöhter Exposition“. Der Vorschlag wurde von den einzelnen Fachgesellschaften, die im NAK vertreten sind, geprüft. Wenn auch allgemein zugestimmt wurde, dass die Änderungen durch neue Buchstaben besser kommuniziert werden könnten, wurde kein Konsens für die Einführung erzielt. Damit wird auch in Deutschland das SIR-System weiterhin angewandt werden.
Es ist aus Sicht des NAKs jetzt vordringlich, die neue Bedeutung zu kommunizieren und sowohl Kliniken als auch Labore sind aufgefordert, die Einführung hiervon vorzubereiten.
EUCAST und das deutsche NAK werden verschiedene Materialien zur Verfügung stellen, die von den Laboren genutzt werden können, z.B. Befundkommentare, eine Tabelle mit den von EUCAST verwendeten Dosierungen und Präsentationen zur Einführung des neuen I.

14. September 2018
Das EUCAST hat die Kategorien S und I zur Bewertung der Ergebnisse von Resistenztestungen neu definiert. Das I in der Bedeutung „intermediär“ wird es ab dem 1.1.2019 nicht mehr geben. S in der neuen Definition bedeutet „sensibel bei normaler Exposition“, d.h. wenn bei normaler Exposition des Infektionserregers gegenüber der Substanz (Standarddosis in der üblichen Darreichungsform) eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen therapeutischen Erfolg besteht. I in der neuen Definition bedeutet „sensibel bei erhöhter Exposition“, d.h. wenn bei erhöhter Exposition des Infektionserregers gegenüber der Substanz eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen therapeutischen Erfolg besteht. Die erhöhte Exposition kann z.B. durch eine erhöhte Dosis, eine veränderte Darreichungsform u.a. erreicht werden. Die Bedeutung von I als Pufferzone für technische Messschwierigkeiten wird in Zukunft ebenso entfallen. Das NAK hat eine Stellungnahme über die Auswirkungen der geänderten Definitionen auf die mikrobiologische Befundmitteilung und Anwendung in der Klinik erstellt. Die Verwendung der Bezeichnungen SN (sensibel bei normaler Exposition) und SE (sensibel bei erhöhter Exposition) für die Befundermittlung werden zur Diskussion gestellt (siehe NAK-Dokumente > Das neue I).

25. Juli 2018
Nach langdauernder Diskussion hat das EUCAST kürzlich beschlossen, die Definitionen für die in der Klassifizierung der Ergebnisse der Empfindlichkeitstestungen verwendeten Buchstaben S, I und R zu ändern. Die Neuregelung tritt am 1.1.2019 in Kraft.
"S" wird dann "susceptible standard exposure" und "I" "susceptible increased exposure" bedeuten. Die Bedeutung von "R" bleibt wie bekannt (siehe http://www.eucast.org/fileadmin/src/media/PDFs/EUCAST_files/Consultation/2018/Information_for_NACs_-_Redefining_antimicrobial_susceptibility_testing_categories.pdf).
Da die Neudefinition weit reichende Folgen für die Laboratorien wie auch für die Befundempfänger haben wird, wird das NAK Anfang September im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung über den Umgang mit der Änderung und den Strategien zu ihrer Vermittlung beraten. Über die Ergebnisse werden wir an dieser Stelle berichten. Insofern stellt diese Nachricht nur eine Vorabinformation dar.

11. Juli 2018
Die aktuelle Liste der Delegierten finden Sie unter Struktur.

06. April 2018
Befundkommentare
Das NAK hat eine Liste mit Vorschlägen zur Kommentierung von Ergebnissen der Resistenztestung veröffentlicht
(siehe NAK-Dokumente > Befundkommentare).

12.Juli 2017:
Das NAK hat im Ärzteblatt einen Artikel über die Bedeutung der Grenzwerte für die klinische Interpretation der Empfindlichkeitstestung von Mikroorganismen veröffentlicht. Am Beispiel von Cefuroxim wird dargelegt, warum das deutsche nationale Komitee des EUCAST von den Empfehlungen des EUCAST abweichende Cefuroxim-Grenzwerte für E. coli, P. mirabilis und Klebsiella spp. festgelegt hat.Das Nationale Antibiotika-Sensitivitätstest-Komitee (NAK) hat im Ärzteblatt einen Artikel über die Bedeutung der Grenzwerte für die klinische Interpretation der Empfindlichkeitstestung von Mikroorganismen veröffentlicht. Am Beispiel von Cefuroxim wird dargelegt, warum das deutsche nationale Komitee des EUCAST von den Empfehlungen des EUCAST abweichende Cefuroxim-Grenzwerte für E. coli, P. mirabilis und Klebsiella spp. festgelegt hat.
Quelle: Gatermann S, Kresken M, Kern WV. Bericht über die Antibiotika-Empfindlichkeit: Grenzwerte sind hilfreich. Dtsch Arztebl 2017; 114(26): A-1314 / B-1094 / C-1072.
Link

10. Februar 2017:
Ab sofort stehen neue Versionen der Dokumente
"Grenzwerte für Amoxicillin bei Enterobakterien (Version 1.1)", 
"Grenzwerte für Amoxicillin/Clavulansäure bei Enterobakterien (Version 1.2)",
"Grenzwerte für Ampicillin bei Enterobakterien (Version 1.2)" und
"Grenzwerte für Ampicillin/Sulbactam bei Enterobakterien (Version 1.2)" zur Verfügung!
Die Grenzwerte gelten nur für die Isolate bestimmter Enterobakterien-Spezies. Diese werden nunmehr namentlich genannt. Alle namentlich nicht genannten Spezies gelten als intrinsisch resistent.

31. Januar 2017:
Das EUCAST hat zu Beginn des Jahres 2017 erstmals Grenzwerte für Nitroxolin publiziert. Der MHK-Grenzwert entspricht dem, den das NAK zuvor festgelegt hatte. Der Grenzwert für den Agardiffusionstest wurde bei 15 mm (NAK zuvor: 17 mm) festgesetzt. Das NAK hat den Änderungen zugestimmt. Weitere Informationen unter NAK-Dokumente Grenzwerte

19. Dezember 2016:
Das EUCAST hat ein neues Video zur Durchführung der Empfindlichkeitsprüfung mit dem Agardiffusionstest nach EUCAST mit deutschen Untertiteln auf der Homepage veröffentlicht!
http://www.eucast.org/videos_from_eucast/

8. Juli 2016:
Das EUCAST hat vor dem Gebrauch von Colistin-Gradienten-Diffusionstests zur Bestimmung der Erregerempfindlichkeit gewarnt. Die mit den Gradienten-Diffusionstests bestimmten MHK-Werte waren systematisch zu niedrig und führten zu Kategorisierungsfehlern. Z. T. gab es Unterschiede um mehrere MHK-Stufen (z. B. 0,25 mg/l mit dem Gradienten-Diffusionstest versus 4 mg/l in der Mikrodilution). Die Warnung betrifft die derzeit auf dem Markt erhältlichen Gradienten-Diffusionstests. Wenn das Problem gelöst werden kann, wird die Warnung wieder aufgehoben.
Das EUCAST weist darauf hin, dass auch  Agardilution und Agardiffusionstest keine geeigneten Testmethoden sind. Derzeit kommt zur Bestimmung der Erregerempfindlichkeit gegenüber Colistin nur die Referenzmethode, d.h. die Mikrobouillon-Dilution gemäß  ISO Standard (20776-1), in Betracht.
Warnung des EUCAST - http://www.eucast.org/ast_of_bacteria/warnings/#c13111
Empfehlungen zur MHK Bestimmung von Colistin - http://www.eucast.org/fileadmin/src/media/PDFs/EUCAST_files/General_documents/Recommendations_for_MIC_determination_of_colistin_March_2016.pdf

9. Juni 2016:
In der Zeit vom 20. - 23. September 2016 findet in Bochum der ESCMID Kurs "Antimicrobial Susceptibility Testing and Surveillance: from Laboratory to Clinic. A EUCAST, ESGARS and EPASG Perspective" statt. Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben - es sind noch Plätze frei! Informationen über den Kurs unter dem Link: https://www.escmid.org/profession_career/educational_activities/escmid_courses_and_workshops/antimicrobial_susceptibility_testing_and_surveillance_a_eucast_esgars_and_epasg_perspective/
Registrierung unter dem Link: https://www.eiseverywhere.com/ereg/index.php?eventid=177996&

10. März 2016:
Das NAK hat eine Stellungsnahme zur Verwendbarkeit von Cefaclor bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen veröffentlicht (siehe NAK-Dokumente > Stellungnahmen)

17. Februar 2016:
Prof. Dr. Sören Gatermann und  Prof. Dr. Michael Kresken wurden von den Mitgliedern des NAK für zwei weitere Jahre in ihren Ämtern als Vorsitzender bzw. Stellvertretender Vorsitzender und Sekretär bestätigt.

30. Juni 2015:
Prof. Dr. Oliver Kurzai wurde sowohl in die Lenkungsgruppe des NAK als auch als Vertreter des NAK in das EUCAST Antifungal Susceptibility Testing Subcommitee (ASTS) berufen. Er ersetzt in beiden Gremien jeweils Prof. Dr. Andreas Groll.

30. Juni 2015:
Ab sofort steht eine neue Version 1.2 des Dokuments "Grenzwerte für Cefuroxim bei Enterobacteriaceae" zur Verfügung! Grund der Änderung: Es wurde versehentlich "K. pneumoniae" anstatt "Klebsiella spp." im Dokument erwähnt. Dies wurde nun geändert.

15. Mai 2015:
Die DMykG hat mit Wirkung zum 15. Mai 2015 Herrn Prof. Dr. Oliver Kurzai vom Leibniz Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie für das NAK-Gremium nominiert. Prof. Kurzai ist Leiter der Forschungsgruppe Fungal Septomics und des Nationalen Referenzzentrums für invasive Mykosen in Jena und ersetzt den vorherigen Nominierten Prof. Dr. Andreas Groll.

17. Dezember 2014:
Deutschland wird im kommenden Jahr wieder einen ständigen Sitz im Steering-Committee des EUCAST einnehmen. Wegen der über mehrere Jahre dauernden Inaktivität wurde Deutschland zunächst nur der Status eines nicht ständigen Mitglieds zuerkannt, der eine Dauer von 2 Jahren vorsah.

24. März 2014:
Die Grenzwerte zur Bewertung der Empfindlichkeit von E. coli gegenüber Nitroxolin im Agardiffusionstest besitzen nur eine Gültigkeit bei Verwendung von Testblättchen mit einer Beschickungsmenge von 30 μg. Zeitgleich wurden auch die Texte von Amoxicillin/Clavulansäure, Ampicillin, Ampicillin/Sulbactam und Cefuroxim um die Angabe der Beschickungsmenge der Testblättchen ergänzt.
(siehe NAK-Dokumente > Grenzwerte > Nitroxolin bei Escherichia coli)

12. März 2014:
Das Plenum hat folgende Grenzwerte zur Bewertung der Empfindlichkeit von E. coli gegenüber Nitroxolin im Agardiffusionstest verabschiedet: < 17 mm (resistent) und > 17 mm (sensibel).
Für Isolate mit Hemmhofdurchmessern 13-16 mm muss das Vorliegen von Resistenz mittels MHK-Bestimmung bestätigt werden.
Die Grenzwerte besitzen nur eine Gültigkeit für Isolate von Patienten mit unkomplizierter Zystitis.
(siehe NAK-Dokumente > Grenzwerte > Nitroxolin bei Escherichia coli)

7. März 2014:
Bei der Plenarsitzung am 31.01.2014 hat das NAK von der EUCAST abweichende Grenzwerte für Ampicillin bei Enterobakterien verabschiedet. Aufgrund dieser Änderung ist auch eine Anpassung der Grenzwerte von Amoxicillin, Amoxicillin/Clavulansäure und Ampicillin/Sulbactam erforderlich gewesen. Die Dokumente mit den entsprechenden Grenzwerten wurden jetzt veröffentlicht.
1. Von EUCAST abweichende Grenzwerte für Amoxicillin bei Enterobakterien
   (siehe NAK-Dokumente > Grenzwerte > Amoxicillin bei Enterobakterien)
2. Von EUCAST abweichende Grenzwerte für Amoxicillin/Clavulansäure bei Enterobakterien
   (siehe NAK-Dokumente > Grenzwerte > Amoxicillin/Clavulansäure bei Enterobakterien)
3. Von EUCAST abweichende Grenzwerte für Ampicillin/Sulbactam bei Enterobakterien
   (siehe NAK-Dokumente > Grenzwerte > Ampicillin/Sulbactam bei Enterobakterien)

5. Februar 2014:
Das NAK hat auf der Plenarsitzung am 31. Januar 2014 folgende Dokumente verabschiedet:
1. Von EUCAST abweichende Grenzwerte für Ampicillin bei Enterobakterien
    (siehe NAK-Dokumente > Grenzwerte > Ampicillin bei Enterobakterien)
2. Von EUCAST abweichende Grenzwerte für Cefuroxim bei Enterobakterien
    (siehe NAK-Dokumente > Grenzwerte > Cefuroxim bei Enterobakterien)
3. Grenzwerte für Nitroxolin bei Escherichia coli coli
    (siehe NAK-Dokumente > Grenzwerte > Nitroxolin > Nitroxolin bei Escherichia coli)
4. Interpretation der induzierbaren MLSB-Resistenz bei β-hämolysierenden Streptokokken
    (siehe NAK-Dokumente > Grenzwerte > Nitroxolin > Nitroxolin Hintergrundinformationen)

28. Januar 2014:
Das EUCAST hat eine aktualisierte Version der Grenzwerte für Bakterien veröffentlicht!
Link: Clinical breakpoints EUCAST (v 4.0)


20. Dezember 2013:
Das EUCAST hat erstmalig eine Richtlinie zur Detektion von Resistenzmechanismen und spezifischen Resistenzen von klinischer und/oder epidemiologischer Bedeutung veröffentlicht.
Link: The EUCAST guideline on detection of resistance mechanisms (v. 1.0)